Archiv für Juni 2013

Polizeigewalt

Vor zwei Jahren ist auf der Sielwallkreuzung in Bremen ein Fußballspiel eskaliert: 70 Beamte waren im Einsatz – es gab Verletzte. Ein junger Mann allerdings hatte mit den Ausschreitungen nichts zu tun und wurde dennoch von Polizisten geschlagen und am Auge verletzt. So jedenfalls erzählt er die Geschichte. Zwei Videos scheinen diese Aussage zu stützen. Das Opfer fordert Gerechtigkeit.

radiobremen.de

Antifaschismus bleibt legitim!

Am 11.05 beteiligten sich hunderte Aktivist*innen an verschiedenen
Gegenaktionen gegen einen erneuten Naziaufmarsch in Kirchweyhe bei Bremen. Ein großes Polizeiaufgebot sicherte den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Einige Antifaschist_Innen gelangten dennoch auf die Route der Nazis und konnten diese einige Zeit blockieren. Die Polizei griff diese Versammlung gewaltsam an und nahm die Personalien auf.

Keine Zusammenarbeit! Keine Aussagen!

Die Behörden versuchen momentan den Protest zu kriminalisieren und
schicken Vorladungen an Genoss*innen, welche sich an den Sitzblockaden
beteiligt haben sollen.

Wir raten: Kommt der polizeilichen Vorladung nicht nach und verweigert konsequent die Aussage!

Ihr seid nicht verpflichtet als Beschuldigte polizeilichen Vorladungen nach zu kommen und habt das Recht zu schweigen. Alles was Ihr dort sagt, kann und wird gegen Euch oder andere Genoss*innen verwendet werden. Nichts sagen ist die beste Verteidigung. Wenn einzelne Verfahren weiter betrieben werden sollten, kann nach Akteneinsicht eine Verteidigungsstrategie ausgearbeitet werden.

Nehmt Kontakt auf zu den Rote Hilfe Ortsgruppen oder den örtlichen EA’s . Dort können auch alle weiteren Fragen besprochen werden.

Solidarität ist eine Waffe!

Gedächtnisprotokoll

Wir haben für euch ein (mögliches) Muster für ein Gedächtnisprotokoll angelegt. Als PDF zum Download findet ihr es unter „Material“